Spielberichte 1b

Haie mit 5:1-Sieg gegen Grizzlys Liège

Das Team um Headcoach René Nosper hat nun nach dem vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft in der Landesliga am vergangenen Wochenende auch den "Pott" erhalten - nach dem ungefährdeten 5:1-Sieg gegen Lüttich überreichte der Ligenleiter und stellvertretende Frauenobmann vom EHV NRW Alexander Kollorz (Kölner EC) Capt'n Angelina Lindenbeck den Siegerpokal, den das Team nach der verdienten Meisterschaft ausgelassen feiern konnte.

Die Haie blieben auch im 12. Spiel ungeschlagen und sicherten den Sieg durch Tore von Christina Schwamborn, Paulina Geschwandtner, Naemi Bär, Aileena Dopheide und Jule Klement bei einem Gegentor von Valentine Maka.

Das Team überzeugte über den gesamten Verlauf der bisherigen Saison, zumal sie gestützt auf die Stammkräfte die jungen, aus dem Team 1c nachrückenden Spielerinnen erfolgreich integrieren konnte. Ein Verdienst des Teams, aber auch der Trainer Renè Nosper und Markus Ballast (Coach Team 1c), die Spielerinnen und Teams formten und diesen Erfolg ermöglichten.

(Köln, 31.3.2018; Photo by S.Lindenbeck)


Erneute Punktgewinne in Lüttich - 8:1-Sieg

Auch im zweiten Aufeinandertreffen beider Teams in Lüttich in der 1,5-Runde setzten sich die Haie in der Landesliga NRW erneut durch: mit einem deutlichen und auch in der Höhe völlig verdienten 8:1-Sieg (3:0/0:0/5:1) gegen die Grizzlys Liège festigte das Team von René Nosper die Tabellenführung und bleibt weiterhin verlustpunktfrei.

Die Grizzlys Liège blieben auch diesesmal unter ihren Möglichkeiten und hatten gegen wahrlich nicht sonderlich gut aufgelegte Haie über 60 Minuten keine Chance. Einige Haie-Spielerinnen hatten das Auswärtspiel vom Vorabend in Adendorf noch "in den Knochen", ließen es aber an Einsatzwillen nicht fehlen. Vielmehr waren sie es, die wesentlichen Anteil am Sieg hatten.

So blieb es kein mitreißendes Spiel der Haie, aber mit ihren indiviuellen Fähigkeiten, der deutlichen besseren Spielanlage und dem geschlossenen Auftreten wurde Lüttich nur soviel zugelassen, wie die Haie es wollten. Der späte Ehrentreffer der Grizzlys war auch eher ein Zugeständnis der Schiedsrichter als ein gezielter Angriff. Zu sehr dominierten die Kölnerinnen das Spiel und die Gegnerinnen.

Prägend für das Haie-Spiel war an diesem Abend Christina Schwamborn, die sich nicht nur nur durch drei sehenswerte Tore und zwei Vorlagen auszeichnete, sondern auch Ideengeberin und Antreiberin war. Die weiteren Tore durch Kira Ballast, Jule Klement, Inga Hufnagel, Theresa Schmitz und Kiaro Rowold rundeten den erfolgreichen Abend ab. 

(Köln, 19.2.2018)

Starker Auftritt in Lüttich - 7:1-Sieg

Die Haie bleiben weiterhin der Klassenprimus in der Landesliga NRW. Mit einem deutlichen und auch in der Höhe verdienten 7:1-Sieg (3:1/3:0/1:0) gegen die Grizzlys Liège festigte das Team von René Nosper den Spitzenplatz und bleibt weiterhin verlustpunktfrei.

Die Grizzlys Liège, die in der vollen Besetzung schon ein echter Meilenstein sein können, überraschten das Kölner Team durch ein schnelles 1:0 bereits in der vierten Spielminute. Damit war das Pulver an diesem Abend in Lüttich bereits verschossen: die Haie zeigten sich vollkommen unbeeindruckt und setzten die Grizzlys massiv unter Druck. So war es nur konsequent, dass die Haie durch Paulina Geschwandtner und zweimal Joelle Sandmeier schon nach 11 Spielminuten das Spiel gedreht hatten und mit 3:1 verdient führten.

Gemessen an den Torchancen wäre ein deutliche höheres Ergebnis möglich gewesen, die Art und Weise der Tore entschädigte die mitgereisten Fans: kluger Spielaufbau, den Blick für die besser positionierte Spielerin und ein "eiskalter" Torabschluss. Die wenigen Konter der Grizzlys parierten die beiden Goalies Mara Pieterek und später Leonie Kruse mit Bravour.

Herausragend aus einer geschlossenen, starken Mannschaftsleistung waren diesmal die "Youngster" Joelle Sandmeier und Paulina Sandmeier, die gleichmäßig verteilt sechs der sieben Tore unter sich aufteilten. Jule Klement steuerte den siebten Treffer in einem nie gefährdeten Spiel bei. In dieser Verfassung ist das Team von René Nosper der Meisterschaftskandidat schlechthin.

(Köln, 15.1.2018)

Zwei ungefährdete Siege gegen Bielefeld

Die Haie starteten auch ohne die zur Nationalmannschaft entsendeten Spielerinnen erfolgreich in das neue Jahr: mit zwei Siegen gegen den neuformierten TSVE Bielefeld wurde die Tabellenführung souverän verteidigt.

Im Samstag Abend-Spiel siegten die Haie mit 5:1 (3:1/1:0/1:0) zuhause in Köln und ließen im besonderen im ersten Drittel mit einer sehr engagierten Leistung wenig Zweifel am Willen, die Punkte nach Köln zu holen. Verstärkt um Spielerinnen aus dem Team 1c waren die stark spielende Paulina Geschwandtner (2 Tore), Barbora Kohoutova, Ann Katrin Falkus und Gesa Dinges die Torschützinnen auf Kölner Seite.

Auch wenn der Druck in den beiden letzten Drittel etwas nachließ, so sprangen eine Vielzahl von ansehnlichen Spielzügen und viele Torchancen heraus, die zu oft an der vielbeinigen Abwehr und der Bielefelder Goalie hängenblieben. Dennoch ein sehr gelungener Auftritt und Start in das Jahr 2018 mit einer überzeugenden Einstellung und überlegenen Spielweise.

Auch im Auswärtspiel am folgenden Tag in Bielefeld überzeugten die Haie-Frauen erneut: das 8:2 (2:1/4:1/2:0) verdeutlichte erneut die Spielstärke des Teams und festigte verdient den ersten Platz in der Landesliga NRW. Als Torschützinnen zeichneten sich Paulina Geschwandtner und Ann Katrin Falkus mit je zwei Toren, Inga Hufnagel, Joelle Sandmeier, Theresa Schmitz und Jule Klement aus.

(Köln, 9.1.2018)

Kantersieg gegen die Eisflitzer Netphen

Die Haie bewahrten die weiße Weste - im fünften Saisonspiel blieben die Damen des Teams 1b ohne Verlustpunkte und schlugen die Eisflitzer Netphen auch in dieser Höhe verdient mit 10:1 (2:0/2:1/6:0).

Die Haie-Damen mussten lange und hart arbeiten, bis sich ihre Überlegenheit in Zählbarem widerspiegelte: gegen die sich tapfer wehrenden Eisflitzer konnten lediglich Barbora Kohoutova und Inga Hufnagel im ersten Drittel Tore erzielen, was anhand der Anzahl der Torchancen eine eher geringe Ausbeute war. Geschuldet war es zunächst der eigenen Verspieltheit, Spielzüge und die individuelle Klasse im Team nicht bis zum Ende auszuspielen, und nicht zuletzt der vielbeinigen Netphener Abwehr und deren Torfrau. Gefährdet war die Überlegenheit aber nie, man hatte nicht den Eindruck, dass die Zähler nicht in Köln bleiben würden.

Auch das zweite Drittel war geprägt von der drückenden Überlegenheit der Kölnerinnen, die nach den Treffern von Joelle Sandmeier und Ann-Katrin Falkus durch einen Gegentreffer von Laura Schneider getrübt wurde.

Der Knoten platzte dann im Schlußdrittel, die Haie erhöhten Tempo und Druck auf Netphen, was sich auszahlte: Christina Schwamborn, Angelina Lindenbeck, erneut Joelle Sandmeier, Gesa Dinges, Aileena Dopheide und wiederum Inga Hufnagel machten den zweistelligen Sieg perfekt und spiegelten den Verlauf des Spiels wieder.

Das Team 1b ist damit weiterhin auf dem Meisterschaftskurs, gilt es doch, den Titel zu verteidigen. In einem mit nur 2-Strafminuten äußerst fairen Spiel gegen gehandicapte Eisflitzer (alle Spiele müssen durch die Sperrung der Halle auf fremden Eis gepielt werden, Trainingszeiten sind kaum vorhanden) stellte das Team gerade im letzten Drittel unter Beweis, unaufgeregt und mit eigenen Mitteln ein Spiel diktieren zu können.

Mit Lüttich und Bielefeld warten in den ersten Januarwochen noch zwei unangenehme Gegner auf das Team, mit der Leistung dieses Spiels sollten die Punkte aber den Weg zu den Haien finden.

(Köln, 18.12.2017)

Düsseldorf chancenlos gegen die Kölner Haie

Vier Spiele, vier Siege - das ist die bisher glanzvolle Ausbeute des Frauenteams 1b in der laufenden Saison!

Am ungewohnten Montagabend reisten die Kölner Haie zu den Devils Düsseldorf und bestritten das zweite Spiel innerhalb von drei Tagen.
Waren diese Spiele in der Vergangenheit eher hart erkämpft, so gaben sich die Haie zumindest nach 60 Minuten keine Blöße und schossen die Devils mit 9:1 (2:0/4:1/3:0) aus der eigenen Halle, was noch eher schmeichelhaft für die Düsseldorferin war.

Das Spiel begann sehr zäh, vielleicht zu respektvoll von Kölner Seite. Nach dem mühevollen ersten Spiel gegen die Devils (4:3) waren die Angriffsbemühungen doch zu zaghaft und wenig bissig - es wurden zuviele Aktionen zu wenig zielstrebig ausgeführt, man verließ sich auf den goldenen Treffer. Die Führung schoss dann die wieder gut aufspielende Ann Katrin Falkus mit zwei Treffern heraus, was (noch) nicht der Durchbruch im Spiel war.

Erst nachdem Headcoach René Nosper zum ersten Mal die Reihen umstellte, platzte der Knoten - Kombinationen saßen, das Überzahlspiel, welches die Haie bei 24 Strafminuten der Devils sehr häufig angeboten bekamen, wurde gnadenlos effizient genutzt und ließ den frühen Ehrentreffer der Devils wie einen Unfall aussehen: zweimal Gesa Dinges und je einmal Christina Schwamborn und Theresa Merk krönten ein sehr starkes Mitteldrittel zugunsten der Haie. Das zudem noch ein Schlagschuss von Angi Lindenbeck von der Mittellinie (!), welcher aus dem Tor zurückprallte, nicht von den Schiedsrichtern erkannt wurde, konnte locker verschmerzt werden. Sehr auffällig agierten auch die "Youngster" Kira Ballast, Paulina Geschwandtner und Joelle Sandmeier, die sich von der aufkommenden Ruppigkeit der Devils nicht anstecken ließen und mit großem Einsatz dagegen hielten, ohne selbst die Strafbank aufsuchen zu müssen.

Die zweite Umstellung der Reihen zeigte erneut Wirkung - die Haie dominierten das Spiel nach Belieben und erhöhten erwartungsgemäß gegen die immer mehr resignierenden Devils durch Ann Katrin Falkus (zweimal) und Christina Schwamborn auf 9:1.

Die Haie setzten an diesem Abend mehrere Zeichen: zum einen sind sie auf der Jagd nach dem erneuten Titel in der Landesliga NRW. Zum anderen eines gemeinsam mit den Devils, in dem sie sich an der Aktion "Keine Gewalt gegen Mädchen und Frauen", welche von der Stadt Düsseldorf initiiert wurde, beteiligten. Beide Teams trugen Aufkleber dieser Aktion und setzen ein deutliches Zeichen für die Dinge, die wirklich wichtig sind.



(Köln, 28.11.2017)

Erneuter Sieg gegen die Löwen Frankfurt

Auch im dritten Saisonspiel siegte das Team 1b gegen die Löwen Frankfurt und bleibt damit weiterhin in der Spitzengruppe der Landesliga NRW.

Das Spiel war das zweite Aufeinandertreffen innerhalb einer Woche und bescherte den Haie-Frauen nach dem 7:5-Sieg in Frankfurt einen 3:2-Heimsieg (1:0/2:1/0:1), welcher erneut mühevoll erarbeitet werden musste.

Das Match war zunächst geprägt von gegenseitigem Abtasten, da beide Teams um die Stärken des jeweils anderen wussten. Somit standen die Abwehrreihen und die Torfrauen im Mittelpunkt des Interesses, hochkarätige Chancen blieben auf beiden Seiten aus. Die Haie-Frauen erarbeiteten sich im Laufe des ersten Drittels ein Übergewicht, welches durch Ann Katrin Falkus (17.Minute, Assist Barbora Kohoutova) belohnt wurde. Die Löwinnen aus Frankfurt zeigten sich wenig beeindruckt, und kamen kurz nach dem Beginn des zweiten Drittels durch Sandra Wagner zum nicht ganz unverdienten Ausgleich. 

Eine starke Phase in der Mitte des zweiten Drittels führte durch einen Doppelschlag von Ann Katrin Falkus (30. und 33.Minute, Assists Barbora Kohoutova und Angelina Lindenbeck) zu einem beruhigenden 3:1. Die Haie-Frauen ließen sich nicht durch diese Führung verführen, sondern spielten konzentriert und diszipliniert ihr Spiel weiter und ließen nur selten Frankfurter Chancen zu. Diese wiederum waren dann aber derart so brenzlig, dass die Kölner Goalies Leonie Kruse und später Mara Pieterek schon ihre ganze Klasse ausspielen mussten, um die Haie im Rennen zu halten.

Der sehr späte Anschlußtreffer der Frankfurterinnen (erneut Sandra Wagner, 58.Spielminute) und die Herausnahme der Frankfurter Torhüterin für die letzten beiden Spielminuten führte zwar kurzfristig zu einem ernormen Druck auf die Haie, anbrennen ließen sie aber nichts mehr und brachten den Sieg sicher über die Zeit.

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel hat sich das Team 1b des Trainers René Nosper zunächst oben in der Tabelle festgesetzt. Das neu aufgestellte Team ohne seine etablierten Spielerinnen aus dem Team 1a findet sicher immer besser zurecht und hat sich den Sieg mühsam, aber verdient, erarbeitet.

(Köln, 26.11.2017)

Mühevoller Sieg gegen Düsseldorf

Mit einem schwer erkämpften 4:3-Heimsieg (1:0/3:1/0:2) starteten die Haie-Frauen mit viel Mühe und Arbeit in die neue Saison.

Die neu zusammengestellte Mannschaft von Trainer René Nosper benötigte eine ganze Weile, einen Rhythmus zu finden. Beide Teams spielten sehr zurückhaltend und abwartend, um nicht früh einem Rückstand hinterher laufen zu müssen. Zwar ermöglichten Abstimmungsprobleme im Spielaufbau Torchancen auf beiden Seiten, ein Spielfluss war nicht erkennbar. Die Goalies beider Teams, für die Haie Mara Pieterek, zeichneten sich mehrfach aus und hielten ihre Tore sauber.

Erst zur Mitte des ersten Drittels konnten sich die Haie eine leichte Überlegenheit erspielen, die dann in der 18.Minute mit dem 1:0 durch Theresa Merk (Assist Joelle Sandmeier) belohnt wurde. Der Aufwärtstrend wurde zu Beginn des zweiten Drittels fortgesetzt, Eva Kotsia (Assist Viola Wegelt) und Joelle Sandmeier erhöhten bis zur 24.Minute auf 3:0. Die Hoffnung auf ein nun ruhiges und konzentriertes Kölner Spiel wurde aber postwendend zerstört, da die Devils durch Birgit Achtermann auf 1:3 verkürzten. Auch wenn die Haie auf 4:1 durch Joelle Sandmeier (Assist Angelina Lindenbeck) wiederum fortzogen, blieb es ein unruhiges Spiel.

Spätestens mit dem frühen 2:4 zu Beginn des Schlussdrittels begann zeitweilig ein offener Schlagabtausch, da Düsseldorf seine Chance witterte und den Haie-Abwehrreihen und Goalie Leonie Kruse eine Menge abverlangte. Mit etwas Glück, aber auch eine gehörigen Portion Können und Willen erwehrten sich die Haie dem Anrennen Düsseldorfs. Das eröffnete eigene (Konter-)Chancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Das Düsseldorfer 3:4 in der 59.Minute kam zu spät für die Devils, um die Haie noch weiter unter Druck zu setzen. Letzendlich ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg zum Saisonauftag in der Landesliga NRW.

Ohne ihre Stammkräfte, aber mit vielen neuen, aus dem Team 1c nachgerückten Spielerinnen, zogen sich die Haie-Frauen achtbar aus der Affäre. Im besonderen, wenn es eine Eingewöhnungsphase an das merkbar höhere Spielniveau in der Landesliga geben muss und mit den Devils und ihren (auch Zweite Liga-) erfahrenen Spielerinnen gleich zum Saisonstart ein "Schwergewicht" nach Köln kam. Diese Zeit wird dem Team gegeben, die Trainerteams um René Nosper werden den Weg der Nachwuchsarbeit gewohnt erfolgreich fortsetzen.